21. Dez, 2021
Heute ist der einundzwanzigste Dezember. Wintersonnenwende im Jahre 2022. Die Jahresuhr tickt und zeigt zum zwölften Mal den Neumond. Also gar keinen. Es enden der Kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Während der Wintersonnenwende kann der Erdtrabant von der Sonne nicht angeleuchtet werden da er selbst die Erde überschattet. Eine Abschattung da sich der Mond zwischen Sonne und Erde befindet. Zeitgleich haben sich dem einige biologische Uhren angepasst. Für uns, die Kornelkirsche zählt temperatur- und wetterunabhängig mit. In acht Wochen werden die Blüten aufbrechen und bei Bedarf das erste Bienenfutter liefern.
Bohnen in Wasser gelegt, nehmen weniger Flüssigkeit in sich auf, wenn der Mond abnimmt. Oder ist es die Mondin ? Luna hört sich eher weiblich an. Wir können getrost davon ausgehen, dass die pflanzlichen Lebewesen des Waldes, ihr Lebenswasser, den Umständen entsprechend, analog in sich aufziehen. Laut Messungen mit dem Punk- Dendrometer pulsiert wachstumsunabhängig der Durchmesser eines Holzstammes. Simultan reagiert das Holz ebenso mit Zunahme wie das Licht des Mondes. Der Schwund stellt sich gleichfalls mit dem Abnehmen der Mondsichel ein. Wer unterwegs, sich unsicher ist und keinen Kalender dabei hat. Wenn am Firmament die Mondsichel Bildgleich mit dem kleinem alten a überschrieben werden kann, nimmt der Mond ab.
Es gehört nicht unbedingt ins Thema. Doch zwecks Veranschaulichung was der Mond bei uns Menschen in schlaflose Nächten anrichtet. Jeder Mann in Beziehungsstatus, er kennt sie kennt zwei besonderen Extreme. Einmal in denen unsere Frauen höchst anschmiegsam sind. Andererseits, wo es einem so vorkommt eine ungebändigte Furie geheiratet zu haben. Der Mann sollte lernen sich von beiden Wildformen keinesfalls umwerfen zu lassen. Das ist alles.
Ganz oberflächlich für die Uneingeweihten. Im Vollmond, setzt das kosmische Regelwerk den Eisprung in Gang. Im weiblichen Körper werden höchst anziehende Energien freigesetzt. Die Damen geben sich höchst attraktiv. Amor und Aphrodite geben sich ein Stelldichein. Da unentrinnbar in konservativen Ethnien heimlich, oft die Zeit der Kuckuckskinder. In alten Zeiten ein Fruchtbarkeitskult, bei indigen Ethnien heute noch geheiligte Zeremonien.
Der ganze Zauber verliert sich nach und nach in der abnehmenden Mondphase. Wenn auch zickig und kaum ansprechbar, fällt die Frau in eine Power die den der Männer gleich kommt. Die sogenannten Tage wurden dank Pille gern im Hochleistungssport genutzt und dank chemischen Ersatzhormonen unabhängig von der biologischen Uhr in gewünschte Zeit-Fenster verschoben. Manchmal hat das man die Quelle nicht bändigen und damit auch sehen können. O-Ton von Sportlerinnen aus erster Hand.
Ein anderes Phänomen. Der Erdtrabant bewegt die Gezeiten des Meeres. Im Schnitt schwankt der Meeresspiegel nur etwa 30 Zentimeter auf den Weltmeeren. Dem Mond zugewendet, hebt sich diese Bugwelle ebenso energisch wie entgegengesetzt. Sozusagen losgelassen weil die meiste Anziehungskraft die Erde abfängt. Wer schon einen kleine aufblasbaren einen Pool mit einem Eimer vollgeschöpft, kann sich vielleicht vorstellen welche ungeheuren Mengen Wasser während der Gezeiten bewegt werden.
Zwecks allgemeinen Verständnisses muss der Interessierte sich nur die Himmelsmechanik im erklärenden Modell von Sonne Mond und Erde ansehen. Bei den Bäumen sind die messbaren Ergebnisse allerdings nur in Micrometern ablesbar. Im Verhältnis zum Ozean ist dies nahezu verschwindend. Micrometer stehen auf unserem Rechensystem an dritter Stelle hinter dem Komma. Verursacht von der veränderlichen Gravitationskraft des Mondes. Und diese operiert ab der Basiseinheit mit einem beinahe Nichts. Mathematisch ab der fünften Kommastelle. Numerisch in Piko- und Femtogramm. Wer Transistoren verbaut, kennt diese zwei Rechengrößen.
Ferner konnte in simplen wie praktischen Untersuchungsreihen festgestellt werden, dass Mondholz resistenter gegen Pilzsporen ist. Diverse Proben sollten Pilzen als Nahrungsunterlagen dienen. Diese Versuche wurden ziemlich oft wiederholt. Es gibt tausende davon. Nicht wenige Enthusiasten haben hunderte Bäume zu unterschiedlichsten Anlässen fällen lassen und untersucht. Zum Trotze, entgegen allen neuzeitlichen Einträgen, welche das empirische Wissen als Aberglauben abtun oder gar zu diffamieren versuchen, legen Holzschädlinge ihre Nachkommen nur ungern an dieses Holz ab.
Ich selbst habe das erste Mal gar wunderliches davon vernommen. Dass offene Kamine aus Mondholzbalken gefertigt wurden. Welche, die bei Befeuerung selbst nicht abbrennen. Nun das klingt wirklich etwas phantastisch. Energetisch vielleicht nur eine homöopathische Dosis. Bei Versuchen dazu konnte eine deutlich langsamere Abbrand - Geschwindigkeit festgestellt werden. Yo Tube Aufnahmen zeigen verschiedene Optionen mit dem Mondholz. Es werden zum Beispiel Jahrzehnte alte Tannenreiser gezeigt die ihre Nadeln bis heute nicht verloren haben Ich weiß aber von einem verblüffenden Mittelchen welches in Japan die Papierwände unbrennbar macht. Verkieselung durch Wasserglas wäre auch hier bei Holz eine durchaus brauchbare Option.
Die Zellen vom Mondholz schrumpfen stärker und damit hat das Holz einen kleinen Dichtevorteil. Es heißt fünf bis sieben Prozent. Das bedeutet bei der Kornelkirsche, gegenüber anderen Hölzern insgesamt, einen erheblichen Enddichten-Vorsprung. Der hier grundsätzlich höhere Abstand zu halb so dichten Holz, wäre noch entfernter zu betrachten als untereinander. Dämpfen und polieren macht das Holz noch etwas unempfindlicher. Beide nebenher gehenden Untersuchungen sind von stockfreundlichen Wissenschaftlern getan worden.
Vom signifikanten Wasserhaushalt einmal abgesehen. Zusätzlich hat das Winterholz gegenüber dem Sommerholz den Vorteil, dass alle Mineralstoffe im Holz gespeichert wurden. Die winzige Mengen, dem Laube entzogen, wurden reserviert für den nächsten Austrieb. Daher wurde technisch wertvolle Holzkohle für brisante Zwecke, dem völlig entgegen, nur vom voll entlaubten Sommerholze verkohlt. Das so gewonnene Schwarzpulver verbrennt mit weniger unverbrennbaren Rückstanden deutlich sauberer. Das kann in alten Büchern nachgelesen werden.
Wen es interessiert, der kann sich die neuzeitlichen Tabellen gewissenhaftester Nachforschungen reinziehen. Oft stehen unter den Spalten auch mehrsprachig, die überlieferten Holzfällerregeln. "Der Einschlag zur Christmesszeit = zehnfach hält". Unsere Vorfahren haben sich die Eselsbrücken nicht zum Spaß ausgedacht. Sie mussten das Beste aus den vorhandenen Ressourcen herausholen. Auch wenn es bedeutete in den besagten Nächte bis zum Morgengrauen das Holz zu schlagen. Instrumentenholz in dieser Güteklasse ist nach wie vor ein sehr begehrter Artikel. In diesen Zeiten verfällt chemisch verändert, das Zellwasser in einen Gallertartigen Starre-Zustand. Das hat neben dem Haltbarkeitsgewinn auch einen marginalen Einfluss auf das gefertigte Instrument.
Wir können nachlesen, das selbst die Dauerhaftigkeit des Papyrus und anderen, einen Mondzusammenhang zur Folge haben kann. Die chemische Zusammensetzung verändert sich natürlich auch hier mit dem der Planetenstände. Bei den Palmblattbibliotheken wurde sehr bewusst geerntet. Vielleicht war das auch bei Dacheindeckungen der Fall. Eine zehnfache Haltbarkeit resultiert, wenn ich richtig übersetzt, entgegen dem Neumond aus den Vollmondernten heraus. Hier ging es um den Einsatz von verholzten Gräsern zu dem wichtigem Zweck der ewigen Haltbarkeit von Datenmaterial. Die Notwendigkeit, der Instandsetzung als Erhaltungsmaßnahme wurde weit nach hinten hinausgeschoben. Kostbare Zeit konnte auf diese Weise effektiv eingespart werden. Ägyptische Betriebswirtschaft sozusagen.
Die nutzbaren Eigenschaften wie Festigkeit, Verwindungssteifigkeit und Elastizität, jedes Ticken mehr, da wo es am dauerhaftesten nützte, wäre gut für die Haltbarkeit des Stückchen Holz, was von je her Höchstbeanspruchungen ausgesetzt werden würde. Getriebe zum Beispiel. Einige funktionieren immer noch in Mühlen und Uhren. Im Skatmuseum zu Altenburg, hängt eine handgeschnitzte Bauernuhr. Dieses sehr einfach gehaltene Uhrwerk, seine Unruhe, zwei Perlen an eine Schnur, klickern in den geheiligten Halen, bereits seit mehreren Generationen. Wenn auch kaum wahrnehmbar.
Bis hierher ist es jedoch nur die einfache Untersuchungsversion. Empfindlichste Gemüter nehmen zudem auch andere Energien wahr. Selbst wann welches Planetarische Tierkreiszeichen unseres Sonnensystems in Konjunktion oder Opposition gestanden. Und damit wären mit Sicherheit, noch einige Qualitäten mehr zu verzeichnen. Viel differenzierter als nur die, welche von Erde, Sonne und Mond zu verzeichnen sind. Weil alles was lebt und damit in Verbindung stehen soll wurden einst Astronomen zu wichtigen Entscheidungen befragt. Ein charismatischer Bio-Gärtner, in hohem Alter schon fast erblindet, ließt sich über seine Planetaren-Pflanzen-Wahrnehmungen aus, ohne dass er je berichtigt werden musste. Siehe nach Wolf Dieter Storl's Erlebnissen mit seinem Lehrer.
Das beste Mondholzt wäre, so wird berichtet, grundsätzlich die Entnahme um dem 21 Dezember, in der längsten Nacht des Jahres. Jedoch besteht die Möglichkeit der Entnahme schon als ab dem fallendem Mond vor der Wintersonnenwende. Also optimal in der Zeit nach dem letzten Vollmond. Spezielle Mondkalender diverser Holzinstitutionen halten die genauen Daten im Vorfeld fest. Ich nutze den jährlich kostenfrei bereit gestellten vom österreichischen Mondholz Handwerker Thoma. Für Interessierte, er ist online einzusehen. Grundsätzlich in den Wintertagen, jedoch nur wenn der Mond abnimmt beginnt die Schlagzeit. Der Neumond ist das Stopp Signal.
Empfohlen wird in den Schlagkalendern grundsätzlich die Zeit bis in die Neumonde hinein vom November bis Februar. Einmal, mehr im Notfall, holte ich ein Stück im März. Hier haben wir das Sternbild der Fische über uns, die bevorzugte Schlagzeit für, ich nenne es mal Brandschutzholz. Selbst meine Stücke aus dieser Zeit, sind bis heute Riss frei.
Die Nächte im Neumond werden zu dieser Zeit Buchstäblich Stock-Finster. Das Synonym entsprang sicherlich den unbeleuchteten Pfaden dieser besonderen Materialbeschaffung. Wer allein zu gewissen mystischen Zeit unterwegs ist, bei dem ist eine gewisse Sicherheitsausrüstung Pflicht. Wohin die Nachtwanderung geplant ist, das Gebiet, darüber sollte mindestens eine zweite, Geländekundige Person informiert sein. Der Akku von Taschenlampe und Mobiltelefon sollten voll sein. Ebenso der Tank vom Fahrzeug. Am besten zu zweit raus in die Nacht gehen. Alles andere ist mehr oder weniger Lebensmüde. Die Möglichkeit zu erfrieren ist absolut real.
Wer die ganze Messe für überflüssigen Humbug hält, erklärt damit alle Gesellschaftsführer zu Idioten. Nahezu unsichtbar im ehemals höfischen Umfeld waren die Astronomen ein sehr wichtiges Bindeglied. Beziehungsweise, erachtet alle militärischen Einsätze, welche allein den Zweck dienten, als erstes diese Kundigen des Gegners auszuschalten, als Unsinn. Im übrigen würde kein Asiate in einem Bürogebäude in Hong Kong arbeiten, was nicht nach den energetischen Regeln des Feng Shui erbaut worden wäre. Daran musste sich auch eine deutsche Baufirmen halten. Doch das nur mal so am Rande.
Technisch stelle ich die hochwertigste Ästchen unauffällig wieder in den Strauch. Zuvor wurden allerdings die Schnittstellen etwas mit dem Boden vor Ort versiegelt. Der Behang bleibt völlig erhalten. Im April bis Mai, sobald die Tage warm werden, wird nachgeschaut. Die ausgetriebenen Blüten und Blattsprossen haben bis dahin schon sehr viel Saft aus dem Holz herausgezogen. Sozusagen eine Vorarbeit der Natur. Sobald Blüten und Triebsprossen verdorrt sind hole ich so ein wertvolles Stück nach Hause.